Wasserarbeit

Die Wasserarbeit ist ein Sport, für Hund und Mensch!

Wir betreiben in der Wasserarbeit zwei unterschiedliche Bereiche.

Im ersten Bereich wird auf die Diplome A-D hingearbeitet. Bei diesen Diplomen holen Hunde Gegenstände aus dem Wasser oder bringen diese zu einer im Wasser befindenen Person oder einem Boot. Bei den größeren Diplomen werden bis zu zwei Personen oder auch Boote mit mehreren Personen gezogen. Da selbst schon im kleinen A-Diplom ein Surfbrett vom Hund gezogen wird, ist dieser Bereich besonders für größere kräftigen Hunden mit einer guten Schwimmeigenschaft geeignet. Besonders Neufundländer, Landseer, Leonberger, Labradore und Goldenretriever haben die besten Vorraussetzungen. Für die schweren Neufis, Landseer und Leonberger kann man keinen besseren Hundesport finden, da die Wasserarbeit eine gelenkschonende Beschäftigung ist, die den Muskelaufbau sehr gut fördert und den Kreislauf stärkt.

Der zweite Bereich sind die Potpourri-Diplome. In diesem Bereich ist die Kraft nicht so entscheidend, sondern eher die Schnelligkeit und Geschicklichkeit. Auch hier werden unterschiedliche Gegenstände aus dem Wasser geholt oder zu einem Boot gebracht, nur sind diese leichter aus in den anderen Diplomen und die Übungen sind zeitlich begrenzt. Die Hunde müssen selbst Gegenstände unter der Wasseroberfläche holen. Besonders die spanischen und portugisischen Wasserhunde sind hier geeignet, es gibt aber auch in anderen Rassen oder Nichtrassen wahre Spezialisten.

Was alle Hunde und Hundeführer bei dieser Sportart können müssen, ist schwimmen. Die Hundeführer sind bei dieser Sportart auch ein wichtiger Teil, da sie nicht nur mit ihrem Hund trainieren, sondern auch immer bei den Übungen der anderen Teams unterstützen müssen. Teamarbeit unter den Hundeführern ist in der Wasserarbeit also ganz groß geschrieben.

Wie bei jeder Sportart, ist aber auch das Grundgehorsam wichtig. Die Hunde arbeiten in der Wasserarbeit auf abstand des Hundeführers und müssen deshalb auch an Land mit ihrem Hundeführer ein gutes Team bilden. In den oberen Diplomen ist deshalb eine BH-Prüfung vorgeschrieben.

Was braucht man für die Wasserarbeit? (Diese Sachen werden nicht vom Verein gestellt und müssen selbst angeschafft werden):

Für den Hund:

  • ein Wasserarbeitsgeschirr (am Anfang reicht ein normales gut sitzendes Hundegeschirr, dass jedoch im Wasser nicht ausleiern darf)

  • eine Leine (auch um den Hund z.B. am Baum zu befestigen)

  • einen schwimmfähigen Dummy (der kann am Anfang auch von anderen Mitgliedern geliehen werden)

Für den Mensch:

  • Neoprenanzug (am Anfang reicht z.B. auch eine Leggins und ein enges T-Shirt, die zwar nicht vor Kälte, aber vor den Hundekrallen schützen)

  • eine Sitzgelegenheit

  • ein Handtuch, um sich abzutrocknen

Wir trainieren die Wasserarbeit im Ahlumer See. Ausgerichtet ist das Training nach meinem Dienstplan und wird ca. 2 mal monatlich stattfinden. Es fängt normaler Weise am Samstag um 15:00 Uhr an und am Sonntag um 09:00 Uhr. Das Ende variiert stark. Jeder bestimmt selbst, wann und wie oft er am Training teilnimmt. Eine Anmeldung zum Training ist erforderlich, da sich der Trainer auf jedes Team intensiv vorbereitet. Die Termine werden auf der Homepage veröffentlicht.

Die Wasserarbeit ist für alle Hunde eine sehr gelenkschonende Sportart, die auch bei hohen Temperaturen durchgeführt werden kann. In den Wintermonaten, können Wasserarbeitsübungen auf dem Hundeplatz trainiert werden.

Keiner braucht Angst zu haben, dass er vom Trainer überfordert wird. Jeder wird an die Übungen Schritt für Schritt herangeführt.

Anmeldung bitte unter:

  • wer in facebook ist, kann sich dort auch in der Gruppe anmelden:

WA Trainingsgruppe Ahlum

  • Die Wasserarbeiter haben eine WhatsApp-Gruppe angelegt, was einen schnellen Informationsaustausch vereinfacht.

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